Die Band

 

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. So abgegriffen dieses Sprichwort auch sein mag, mit ihrem Debütalbum „König der Nacht“ verhilft die „Willinger Band“ nicht nur alten Redewendungen zu neuem Glanz, sondern setzt auch ein deutliches Ausrufezeichen in der Salzburger Musikszene.

Das Album besticht dabei sowohl durch seine facettenreiche Dynamik, als auch durch emotional aufgeladene Texte, die einerseits das Kind beim Namen nennen, andererseits metaphernreich einigen Platz für Eigeninterpretation bieten. Zarte Andeutungen sind oftmals viel erotischer als nackte Tatsachen. Das Album nimmt den Zuhörer bei der Hand und erzählt mit echter, unverfälschter Musik Geschichten, die jeden bewegen. Teilweise balladesk, teilweise bluesrockig untermalt.  Es geht um das Leben und die Liebe, und damit um nicht weniger als alles. In nur zwei Tagen wurde das komplette Album unter der Regie von Wolfgang Spannberger (Hubert von Goisern) in einer alten Schnapsbrennerei mitten im Herzen von Salzburg aufgenommen.  Dieses Ambiente war der ideale Ort, um die einzelnen Songs analog im Vintage-Style aufzunehmen.

Das Besondere an dieser Band rund um Sänger, Texter und Namensgeber Alex Willinger ist jedoch, das alle Songs ausnahmslos gemeinsam komponiert/arrangiert wurden und das kreative Potential der Musiker besonders hervorstechen lässt. Dass die Fünf unterschiedlicher und gegensätzlicher nicht sein könnten, zeigte sich dabei nicht als hinderlich. Gerade darin besteht das eigentliche Erfolgsrezept. Der groovige Deutschrock wird zwar durch andere Genres beeinflusst, kratzt aber keineswegs an der Identität der Band. Neben Alex Willinger spielt Joe Huber die Leadgitarre, ein seit Jahren weit über die Grenzen der Salzburger Musikszene bekanntes Gesicht, das der Band durch sein aufopferndes Engagement auch abseits der Bühne gehörigen Auftrieb verleiht.

Die beiden Gitarristen lernten sich zufällig über ein Internetauktionshaus kennen. Als man feststellte, dass ein Grenzübertritt ( Salzburg-Bayern und retour ; ) ) für ein Treffen genügen würde, wurde dies in die Tat umgesetzt. Es war nur eine Frage der Zeit bis gemeinsame Pläne geschmiedet wurden. Willinger hatte Lieder, Huber die Kontakte. So kamen auf diese Weise Mario Mauschitz am Schlagzeug und Wolfgang " Groovemiller" Grubmüller am Bass mit ins Boot. Mit Hermann Wiesmayer an der Hammondorgel war die Besetzung dann komplett.

Ihre brandneue CD wird am 26.06.15 um 19:30 Uhr  im „Oval –Die Bühne im Europark“ mit einem Live-Konzert präsentiert. An diesem Abend wird aber nicht nur stoisch das Programm abgearbeitet. Nein,  die Bandmitglieder verstehen sich allesamt auch als Künstler. Mit dieser Prämisse wird auf der Bühne ein dramaturgischer Bogen gespannt, der neben Pointen und Anekdoten sogar ein eigenes imposant gestaltetes Bühnenbild mit Nebenschauplatz beinhaltet.


Johannes Huber

Solo- und Rhythmusgitarre


Wolfgang Grubmüller

Bass

 


Hermann Wiesmayr

Hammond B3,Akkordeon

 


Mario Mauschitz

Schlagzeug,Perkussion